"Freude ist überall. Es gilt nur, sie zu entdecken" (Konfuzius)
Burnout-Sprechstunde
für Menschen mit beruflicher, schulischer oder privater Erschöpfung
- Information über die 4 Phasen des Burnout
- Was kann ich Ihnen bieten?
- Burnout - wenn die Arbeit krank macht, an wen richtet sich die Sprechstunde?
- Burnout bei Hausfrauen und Schulkindern -

Die vier Phasen beim Burnout-Syndrom
Die Verlaufsform vom Burnout-Syndrom kann in vier Phasen gegliedert werden:

1. Phase: Warnsignale – Erste Erschöpfungsmerkmale - Müdigkeit, Gereiztheit und zunehmende Unzufriedenheit

2. Phase: Wachsende Selbstzweifel – die Arbeitslust nimmt ab, Kraft und Konzentration lassen deutlich nach, es treten vermehrt körperliche Symptome auf 

3. Phase: Gleichgültigkeit gegenüber Arbeit und anderen Menschen

4. Phase: Depression und Verzweiflung

Da jeder Mensch individuell reagiert, durchleben nicht alle Burnout-Betroffenen sämtliche Phasen. Mancher bleibt über Jahre in einer Phase und wieder andere schaffen es, dem ständigen Kreislauf zu entkommen. Bei Burnout handelt es sich tatsächlich um einen Teufelskreis, denn dieses Syndrom entsteht erst nach jahrelangen Höchstleistungen, in deren Folge sich erste Erschöpfungsmerkmale zeigen, die dann wiederum mit noch größerer Anstrengung ausgeglichen werden.

Was kann ich Ihnen bieten:
Ausführliches Erstgespräch:
Am Anfang steht ein einfühlsames, ausführliches Gespräch zur Aufnahme ihrer Beschwerden sowie eine biographische Analyse. Ich kläre Sie über die Möglichkeiten weiterer Angebote auf.

Intensive Beratung und Unterstützung:
Ausgehend von Ihren Schilderungen biete ich Ihnen eine individuelle Beratung zur weiteren Vorgehensweise an und gebe konkrete Empfehlungen, dem Burnout zu begegnen und vorzubeugen.  

Weitergehende Maßnahmen:
Einzeltraining, Workshops, Coaching - z.B.
- Ganzheitliches Stressmanagement, Burnout-Prophylaxe
- Zeitmanagement
- verschiedene Entspannungsverfahren
- Achtsamkeits- u. Genusstraining
Burnout – wenn die Arbeit krank macht
 
Das Burnout-Syndrom (engl.: to burn out = ausbrennen) als körperliche und emotionale Belastungsreaktion auf beruflichen Stress hat in den letzten Jahren eine Verbreitung erlebt, die sich nicht allein mit dem Faktor „Modediagnose“ erklären lässt. Gesellschaftliche Veränderungen, speziell im Berufsleben, scheinen das „Ausbrennen“ von Menschen zu begünstigen. Die Anforderungen sind drastisch gestiegen: Arbeitsverdichtung, geforderte zeitliche und räumliche Flexibilität, steigende Verantwortung des Einzelnen oder auch die Angst vor Jobverlust führen zu enormem Stress und damit immer öfter zu Stressfolgeerkrankungen.

Während man früher speziell die Angehörigen sozialer Berufe (Krankenschwestern, Sozialarbeiter, Lehrer) als gefährdet für Burnout betrachtete,kann das entsprechende Bild inzwischen in fast jedem Beruf beobachtet werden. Besonders Führungskräfte scheinen anfällig zu sein. Die Kernsymptome des Burnouts sind ein Dreigespann aus emotionaler Erschöpfung, Verlust menschlicher Wärme/Nähe und Erleben von Misserfolg. Dabei sind zu Beginn ihres Berufslebens besonders idealistische, ehrgeizige oder perfektionistische Menschen am stärksten gefährdet.
Als Ursache wird unter anderem ein Auseinanderklaffen zwischen Anforderungen und
Belohnungen diskutiert. Wer viel leistet, dafür jedoch wenig Anerkennung erfährt, ist in der
Gefahr, ein Burnout zu entwickeln. 
 
An welchen Personenkreis richtet sich die Sprechstunde?
Sie haben den Eindruck, dass Ihre körperliche und psychische Leistungsfähigkeit den
Anforderungen Ihrer Arbeitsstelle nicht mehr genügt, obwohl Sie sich große Mühe geben
und leistungswillig sind
 
Sie sind frustriert und genervt von Ihrem Beruf
Sie sehnen das Ende des Arbeitstages herbei und denken schon morgens beim Aufstehen mit Schrecken an die vor Ihnen liegenden Probleme.

Sie sind ehrgeizig, verausgabungsbereit und/oder perfektionistisch

Sie fragen sich, ob Sie nicht lieber kürzer treten sollten. Speziell die Kombination aus Verausgabungsbereitschaft und Perfektionismus scheint die Entstehung eines
Burnout-Syndroms zu begünstigen. 

Sie fühlen sich als Führungskraft überfordert von den an sie herangetragenen Führungsauf
gaben oder wissen nicht, wie Sie sich und Ihre Mitarbeiter schützen können. 
 
Sie bemerken bei sich immer häufiger Symptome wie Reizbarkeit, Erschöpfung, Zynismus oder Aggressivität
Sie haben den Eindruck, dass Sie unter einem Missverhältnis aus beruflichen Anforderungen und angemessener Anerkennung/Entlohnung leiden.
Burnout bei Hausfrauen und Schulkindern
 
Auch "Privatpersonen" z. B. gestresste Hausfrauen und Schulkinder können das Gefühl haben überfordert zu sein und in Erschöpfung geraten. Viele Mütter sind den ganzen Tag für die Familie eingespannt und arbeiten oft noch nebenher.
Zukunftssorgen führen dazu, dass Kinder so früh wie möglich gefördert werden sollen, damit sie dem steigenden Anforderungen in der Schule und der späteren Arbeitswelt gerecht werden können.
Mehrfachbelastungen, fehlende Anerkennung und keine Zeit, sich selbst zu entspannen führen viele Frauen in eine Krise, aus der ein echter Burnout (Erschöpfungszustand oder eine Depression) entstehen kann.
Hier im Anschluss finden Sie einige Fragen, die zum Nachdenken anregen - ob evtl. eine Beratung erforderlich sein könnte:

Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen alles zuviel wird?

Sind Sie leichter reizbar als früher?
Spüren Sie häufiger innere Unruhe?
Fällt es Ihnen schwer, sich zu entspannen?

Haben Sie Freude an Ihrer Arbeit?
Zweifeln Sie öfter an Ihren Fähigkeiten? 

Sind Sie ständig niedergeschlagen?
Fällt es Ihnen schwer, sich zu konzentrieren?

Fühlen Sie sich zu erschöpft für Freizeitaktivitäten?

Häufen sich in den letzten Monaten körperliche Symptome, z. B. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Magen- u. Darmbeschwerden, Erkältungskrankheiten, Herz- und Kreislaufprobleme u.a.?

Ziehen Sie sich zunehmend von Ihrem Freundeskreis zurück,
d.h. ist die Begegnung mit Menschen anstrengend geworden?

Greifen Sie häufiger als früher zu Alkohol um sich zu entspannen? 

Haben Sie Hoffnung, dass Sie etwas ändern können?

Sehen Sie für sich noch Perspektiven, machen Sie noch Pläne? 

Schlafen Sie unruhig oder liegen Sie stundenlang wach und grübeln?

Haben Sie genügend Zeit für den Partner, Kinder, Freunde?
Haben Sie ausreichend Zeit für sich selbst, für Hobby und Freizeit?

Stellen Sie dafür oder zu anderer wichtiger Zeit das Handy aus?

Fühlen Sie sich innerlich leer, kraftlos, antriebslos?
Treten Ängste auf, die Sie früher nicht kannten?

Fühlen Sie sich ständig unter Spannung?
Vermissen Sie Kreativität und Fantasie? 

Spüren Sie Rückhalt beim Partner bzw. bei Freunden?
Fehlt Ihnen zunehmend die sexuelle Lust? 

Haben Sie das Gefühl, Pausen sind für Sie verschwendete Zeit?

Nehmen Sie Schlaf- oder Beruhigungsmittel?